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POPSWolfgang Schäuble: "Braucht unsere Gesellschaft Religion?" English translation: Wolfgang Schäuble on the Need for Religion Germany's interior minister Wolfgang Schäuble has written a short book describing how faith, correctly understood, protects us from totalitarianism and abuse of power. He also addresses how best to integrate Islam in Germany. ↗ en.Qantara.de - Faith as a Moral Instance
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POPSZum Fall Marwa al-Sherbini Die von Demagogen und Scharfmachern instrumentalisierte Empörung in der islamischen Welt über die brutale Ermordung Marwa al-Sherbinis darf den Blick auf eine Wende zum Positiven zwischen dem deutschen Staat und den deutschen Muslimen nicht verstellen, meint Loay Mudhoon in seinem Kommentar.
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POPSStreit um die Burka in Frankreich Eine Symbolik, die zu derjenigen der Burka in kaum größerem Gegensatz stehen könnte: Eugene Delacroixs "Die Freiheit führt das Volk" aus dem Jahr 1830. Hier die selbstbewusste, furchtlose Frau an der Spitze ihrer (männlichen) Mitkämpfer – und dort die vollständig abgeschirmte sowie wehrlose und darum den Blicken der Männer entzogene Muslima. Der Koran spreche an keiner Stelle vom Niqab oder der Burka, erläutert der Islamwissenschaftler Mohamed-Cherif Ferjani. Und auch Dalil Boubakeur, der Direktor der großen Moschee von Paris, verwies darauf, dass die Burka weder islamische Pflicht noch Tradition sei. Die für Stadtentwicklung zuständige Staatssekretärin Fadela Amara, Gründerin der Frauenrechtsbewegung "Ni putes ni soumises" ("Weder Huren noch Unterworfene"), unterstützte das Verbot. Die Burka sei das "deutliche und sichtbare Zeichen der Fundamentalisten und Islamisten", weshalb man es im Namen der Demokratie und der Frauen unterbinden müsse.
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POPSPerspektiven auf die Scharia | On the Plurality of Islamic Law Scharia versus ziviles und bürgerliches Recht Der Jura-Professor bezieht in dieser Frage deutlich Stellung: Er ist entschieden gegen die Zulassung von Scharia-Bestimmungen im zivilen und bürgerlichen Recht. "Muslime, die nach der Scharia rufen, sollten sich klarmachen, dass die Wahlfreiheit in Deutschland ein hohes Gut ist, und dass im Rahmen des geltenden Rechts ja durchaus Gestaltungsoptionen bestehen, die auch mit einem strengeren Religionsverständnis vereinbar sind." Mathias Rohe sieht die islamische Theologie in der Pflicht: "Den islamischen Theologen und Religionspädagogen kommt eine wichtige Rolle zu, wenn es um die Vereinbarkeit von islamischer religiöser Identität und den Prinzipien des demokratischen Rechtsstaats geht", sagt er.
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POPSNecla Kelek vs. Tariq Ramadan: Wer hat Angst vor dem europäischen Islam? Tagung mit Jürgen Habermas und Tariq Ramadan: ↗Ohne Muslime kein Europa Die Integration der nach Europa eingewanderten Muslime sei längst kein Projekt mehr, sondern Realität, so Tariq Ramadan. Bei einer Tagung traf der umstrittene Vertreter der europäischen Muslime auf den Philosophen Jürgen Habermas – und es wurde kontrovers über das Verhältnis Europa-Moderne-Islam diskutiert. Buchtipp: Wer hat Angst vor Tariq Ramadan? ↗Epochaler Reformator oder Wolf im Schafspelz? Tariq Ramadan ist wohl einer der schillerndsten muslimischen Intellektuellen Europas. Nina zu Fürstenberg hat den vielfach auch als "Softcore-Islamisten" gescholtenen Ramadan in ihrem Buch unter die Lupen genommen. Katajun Amirpur hat es gelesen.
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POPSOlivier Roy: Europe's difficulties with its Muslims a subject of oversimplification Olivier Roy is one of the most renowned experts on political Islam. In this interview with Michael Hesse, he talks about religious fundamentalism, Islam in Europe, and explains why the Muslim middle classes in the West ought to be recognized as a western faith community, not as an alien culture: the modern brands of fundamentalism (wahhabism, but also protestant evangelicalism) are not the product of traditional cultures, but on the contrary the product of a crisis of traditional cultures, the product of deculturation and globalization. Religious tensions are linked with the crisis of traditional cultures, and are not their expression. Deutsche Fassung: Interview mit Olivier Roy - "Radikale Muslime sind verwestlicht"
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POPSKhaled Abou el Fadl: "God Does Not Have an Equal Partner" Khaled Abou el Fadl is both a prominent Islamic jurist and an American lawyer. In his many books he has accused radical Islamists of ignorance concerning the Koran and Sharia law. "We can debate God's will as much as we like. I encourage Muslims to do so in order to discover God's will," says Abou el Fadl. "If, however, we adopt a law and the state implements it, we cannot assume that it represents God's will. If, on the other hand, we give the state the power to represent God, that is not a democracy, but a form of ideology. This contradicts Islamic theology, because God does not have an equal partner." This is why the divine law should only cover questions of faith and should not be subject to the state. It is not the job of the state to regulate the relationship between God and the faithful. Deutsche Fassung: Khaled Abou El Fadl: "Gott hat keine Partner"
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POPSWerner Schiffauer on Migration, Youth Violence and Islam If you "Islamicise" a social problem like this, you are distorting reality. You have to look very carefully at who the offenders are. What we urgently need is detailed qualitative studies that give us an impression of the problem situations in migrant families. Deutsche Ausgabe
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POPSLaw and Order Populism Two young thugs beat up and almost killed a 76-year-old in a Munich subway station. They attacked him because he told them to stop smoking in the train. The incident might lead people to ask what price is to be paid for forcing whole social groups and whole generations into an underclass without a future. It would be good for the whole of society if one could ensure that people are safe in parks and in the subway . But that is not what people are talking about: they are talking about "violent foreigners." These people are to be deported or put in re-education camps – such are the imaginative proposals of the Christian Democrats – at the very least, the punishments for young offenders should be drastically increased. The law-and-order populists who are now taking to their soapboxes have to be told: prisons are not appropriate institutions for learning how to live the right life. They are rather academies of violence.
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POPSIslam and the West: Block Thinking Charles Taylor is a Canadian philosopher who has made significant contributions to political philosophy, philosophy of social science, and the history of philosophy.
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POPSMaybrit Illner 2007-07-11: Warum ist der Islam uns unheimlich?" Die Frage "Warum ist der Islam uns unheimlich?" ist eine massenmediendumme Frage. Sie suggeriert ein Wir vs. die anderen. Sie grenzt aus. Sie grenzt die Muslime aus. Sie ist integrationsfeindlich. Und daher dumm. Maybrit Illner - sonst beachtlich -, war dies ein Ausrutscher? Auch in der hohen Eigensensibilität, aber mangelnden intellektuellen Einfühlung in das, was der Vertreter des Zentralrats der Muslime zu sagen hatte?
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POPSWer ein Haus baut, will bleiben. - Zum Kölner Moscheestreit
Ralph Giordano sollte die hilflosen Attacken seiner Gegner nicht als Indiz dafür nehmen, dass er selbst richtig liegt. Er hat die bedenkenswerten Elemente seiner Islamkritik unter so viel wütender Polemik versteckt, dass es schwer ist, sie überhaupt noch zur Kenntnis zu nehmen. Gegen die Burka sprechen die Menschenrechte, nicht Regeln des guten Geschmacks. Wer die Bevölkerung über Sakralbauten abstimmen lassen will, der kann nicht nur weitere Moscheen, sondern auch neue Synagogen wie in Leipzig und München vergessen. Giordano lehnt die Ehrenfelder Moschee ab, weil sie »ein falsches Signal« sei. Die Integration der Muslime sei »gescheitert«, eine Großmoschee aber suggeriere, sie sei gelungen. Die Erlaubnis zum Bau einer Moschee ist aber zum Glück kein Gnadenrecht, das die geneigte Mehrheit bei gelungener Integration verleiht, sondern eine Frage der Religionsfreiheit und des Baurechts. http://tinyurl.com/2omoag Siehe auch: http://tinyurl.com/32oqwr
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POPSKölner Zentralmoschee-Bau: Ängste und Vorurteile Siehe auch: Wer ein Haus baut, will bleiben. - Zum Kölner Moscheestreit http://clipmarks.com/clipmark/FCD0E496-BB5B-44CC-9482-E22E05EDB0CC/ Pro Köln verklagt Giordano - Kölner Stadt-Anzeiger http://www.ksta.de/html/artikel/1180163598377.shtml
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POPS"Zentralrat der Ex-Muslime" kritisiert Integrationspolitik
Ich schätze Arzu Toker. Für fraglich aber halte ich ihre Unterstellung, der Koran müsse in 4:34 so gelesen werden, wie es weltweit von Muslimen mit aufgeklärtem Islam kritisiert wird. Außerdem gießt sie insofern das Kind mit dem Bade aus, als sie sich aus (berechtigter) Gegnerschaft gegen eine politische Integration der Religion in den Staat auch gegen integrationspolitische Gespräche zwischen staatlicher Exekutive und muslimischen Verbänden wendet. Tokers Kritik an der integrationspolitisch motivierten Gestattung religiös begründeter Abweichungen von geltendem Recht teile ich aber grundsätzlich und nehme ich zum Anlass, daran zu erinnern, dass gesellschaftliche Integration nur auf der Basis der säkularen Gesellschaft möglich ist. Alle, auch die entschiedenen Anhänger von Religionen - nicht nur des Islam -, sollten sich darüber klar werden, auf welche Weise sie sich in das notwendig säkulare Gesellschaftskonzept integrativ einbringen und sich integriert in ihm wiederfinden können.