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POPSAufklärung: christlich? Islam: antiaufklärerisch? Aus: Corrina Gomani und Dursun Tan: Die Rolle des religiösen Diskurses in der Erziehung. Aus dem Inhalt: Die Tragweite kultureller Differenzen „Religion als kulturelles System“ Aufklärung versus Nichtaufklärung? Humanisiert versus Nichthumanisiert? Traditionalistisch versus Modernistisch? Die Geschlechtlichkeit des Menschen Religion als „historisches Gedächtnis“ und Diskursform
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POPSKuschel: Interreligiöse Kommunikation Ich erlaube mir, dem Kuschel-Wunsch, vom anderen "das Beste und Tiefste seiner Tradition" zu erfahren, etwas beizugesellen: den JoHanna-Wunsch, vom anderen zu erfahren, woran er glaubt und wie dieser persönliche Glaube sein Leben gestaltet. Na ja, dazu braucht es wohl noch mehr vertrauensbildende Disziplin als zum Austausch über "das Beste und Tiefste von Traditionen". - Es ist halt nur ein Wunsch.
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POPS"Zentralrat der Ex-Muslime" kritisiert Integrationspolitik
Ich schätze Arzu Toker. Für fraglich aber halte ich ihre Unterstellung, der Koran müsse in 4:34 so gelesen werden, wie es weltweit von Muslimen mit aufgeklärtem Islam kritisiert wird. Außerdem gießt sie insofern das Kind mit dem Bade aus, als sie sich aus (berechtigter) Gegnerschaft gegen eine politische Integration der Religion in den Staat auch gegen integrationspolitische Gespräche zwischen staatlicher Exekutive und muslimischen Verbänden wendet. Tokers Kritik an der integrationspolitisch motivierten Gestattung religiös begründeter Abweichungen von geltendem Recht teile ich aber grundsätzlich und nehme ich zum Anlass, daran zu erinnern, dass gesellschaftliche Integration nur auf der Basis der säkularen Gesellschaft möglich ist. Alle, auch die entschiedenen Anhänger von Religionen - nicht nur des Islam -, sollten sich darüber klar werden, auf welche Weise sie sich in das notwendig säkulare Gesellschaftskonzept integrativ einbringen und sich integriert in ihm wiederfinden können.
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POPSFatima Mernissi: Islam und Demokratie Enthalten in einem Aufsatz von Hans-Peter Raddatz (Orientalist), der sich radikal kritisch mit den Bemühungen um den interreligiösen Dialog von Christen und Muslimen befasst: "Der Dialog mit dem Islam wird umso mehr zur Hilfseinrichtung für den Islam, je unbeirrter der Dialog darin fortfährt, den Kampfcharakter dieser Religion durch die Fiktion von Toleranz und Friedfertigkeit zu verschleiern."