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POPSClemens Messerschmid (2003): Palästinas Wasserressourcen und Israels Trennmauer Much to my regret, I did not find an English translation of the hydrogeologist Clemens Messerschmid's essay on the disastrous impacts the Israeli "security fence" makes on the Palestinian infrastructure, especially the water supply. It might be that Messerschmid's paper "TILL THE LAST DROP - The Palestinian Water Crisis in the West Bank, Hydrogeology and Hydropolitics of a Regional Conflict" is of correlative content. It is available at http://www.palestineacademy.org/wconf/ (see the abstracts on http://www.palestineacademy.org/wconf/Abstracts.pdf). Messerschmid is working in several international water projects in the West Bank, currently in the position of Research & Coordination Advisor to the Palestinian Water Authority (PWA) for the Project "The Sustainable Management of the West Bank and Gaza Aquifers" (SUSMAQ) of University of Newcastle and PWA. See also this clip .
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POPSUri Avnery: How They Stole The Bomb From Us Präsident Bush ist in Schwierigkeiten; sein Fiasko in Afghanistan und im Irak geht weiter. Jede amerikanische Bemühung, im Irak mit seiner schiitischen Mehrheit eine stabile Regierung zu installieren, hängt vom Rückhalt des schiitischen Iran ab. Bushs Traum von einem Blitzkrieg gegen den Iran – und somit dem Traum der Geschichte seinen Stempel aufzudrücken - hat sich in Wohlgefallen aufgelöst. Was kann er noch tun, um irgendein positives Vermächtnis zu hinterlassen? Die einzige Alternative ist der israelisch-palästinensische Frieden. Vielleicht gibt er jetzt der armen Condoleezza mehr Rückhalt. Vielleicht wird er sich selbst mehr einbringen. Tatsache ist: er wird Israel zum ersten Mal in seiner Amtszeit besuchen. Frieden in Israel und Palästina - Texte von Uri Avnery
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POPSThe Palestinian City of Ramallah: An Oasis in a Cultural Desert Kunst- und Kulturszene Ramallahs Die kulturelle Landschaft Palästinas ist karg. Wer in Ramallah wohnt, hat es noch relativ gut getroffen, die Stadt ist der kulturelle Dreh- und Angelpunkt Palästinas, eine Oase in der kulturellen Einöde. Die Aktivitäten der ohnehin kleinen Kulturszene in den besetzten Gebieten haben seit dem Beginn der zweiten Intifada im Jahr 2000 immer weiter abgenommen. Ramallah ist mit seinen rund 80.000 Einwohnern ein exzeptioneller Ort in Palästina, seit Jahrzehnten für sein liberales Flair bekannt, früher war die Stadt sogar ein beliebter Urlaubsort. Ramallah hat ein Theater, ein Musikkonservatorium und einen Kulturpalast, es gibt Ausstellungen und Konzerte. Das ganze Leben spielt sich im Kontext der israelischen Besatzung und immer prekärerer Lebensbedingungen ab. Diese Bedingungen kreativ zu verarbeiten ist schwer. Qantara.de Deutsch
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POPSUri Avnery über Yitzhak Rabin (zum 12. Jahrestag von dessen Ermordung)
Forts.: WARUM LANDETE Rabins Oslo-Schiff auf einer Sandbank? Ich glaube, dass Rabin an vielem selbst schuld war. Er wollte wirklich einen Frieden mit den Palästinensern erreichen. Aber er sah keinen Weg zu diesem Ziel, und er hatte kein klares Bild von diesem Ziel. Die Wende war zu schroff. Wie die israelische Gesellschaft im allgemeinen war er nicht in der Lage, sich selbst vom einen zum andern Tag von den Ängsten, dem Misstrauen, dem Aberglauben und den Vorurteilen zu befreien, die sich im Laufe von 120 Jahren des Konfliktes angesammelt hatten. Deshalb vollbrachte er das eine Manöver nicht, das das Oslo-Schiff sicher im Hafen hätte landen lassen: den Schwung der Ereignisse auszunützen und Frieden mit einer kühnen und schnellen Maßnahme zu erlangen. Er kannte das berühmte Wort von David Lloyd-George nicht, das dieser äußerte, als es um den Frieden mit Irland ging: „Man kann einen Abgrund nicht mit zwei Sprüngen überqueren.“
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POPSUri Avnery über die Moral des Zionismus Forts.: Aber diese idealistische Bewegung hatte vor, ein Land, in dem ein anderes Volk lebte, zu besetzen. Wie sollte solch ein Widerspruch zwischen solch hehren Idealen und der Tatsache, dass die Realisierung derselben die Vertreibung eines Volkes aus seinem Land notwendig machte, überbrückt werden? Das Land – so sagten wir uns – war leer; es gab überhaupt kein Volk, das dort lebte. Das war die Rechtfertigung, die als Brücke über den moralischen Abgrund diente. Ze’ev Jabotinsky schrieb schon vor 80 Jahren, dass es unmöglich sei, das palästinensische Volk zu täuschen (dessen Existenz er anerkannte) . Deshalb brauchen wir eine „eiserne Mauer“, um das zionistische Unternehmen zu schützen. Als Jabotinsky gesagt wurde, dass diese Herangehensweise unmoralisch sei, antwortete er, dass die Juden sich selbst vor dem drohenden Untergang in Europa zu retten versuchten und deshalb ihre Moral die Moral der Araber von Palästina übertrumpfe.
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POPSUri Avnery on the accidental borders of Israel (über Israels zufällige Grenzen) Im Laufe der Geschichte haben sich die Grenzen dieses Landes hundert Mal verändert. Da gab es die Grenzen des göttlichen Versprechens: vom Nil bis zum Euphrat. Es gab die Grenzen des „Königreiches David“ , das bis nach Hamat im nördlichen Syrien reichte. Und es gab während der Zeit von Esra und Nehemia Grenzen der winzigen Enklave rund um Jerusalem. Während der römischen Zeit hatte Palästina Grenzen, die sich ständig veränderten. Und es gab Grenzen des „Jund Filastin“ der muslimischen Eroberer. Wie alle vorausgegangenen Grenzen waren auch die des britischen Mandats zufällig. Es war diese zufällige Karte, die von Jabotinsky heilig gesprochen worden war, der das folgende berühmte Lied schrieb: „Der Jordan hat zwei Ufer/ das eine gehört uns/ und das andere auch.“ Im Bewusstsein der israelischen Rechte hat eine neue Karte Gestalt angenommen. Aber in ihrer Mitte liegt - wie immer - die Westbank. uri-avnery.de
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POPSUri Avnery: Der palästinensische Mandela THE DIVISION of the Palestinian territories into a "Hamastan" in the Gaza Strip and a "Fatahland" in the West Bank is a disaster. A disaster for the Palestinians, a disaster for peace, and therefore also a disaster for Israelis. The Israeli political and military leadership is happy about the split, according to the doctrine "What's bad for Palestine is good for Israel". The Fatah people in the West Bank, headed by President Mahmoud Abbas, condemn Hamas as a gang of fanatics, who are imitating Iran. The Hamas people accuse Abbas of being a Palestinian Marshal Petain, who has made a deal with the occupier. The propaganda of both sides is full of venom, and the mutual violence is reaching new heights. It looks like a cul-de-sac. But in private conversations in Ramallah, one name pops up more and more often: Marwan Barghouti. SOME SEE Marwan as the Palestinian Nelson Mandela. Gush Shalom, 15/09/07
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POPSUri Avnery: Frieden in Israel und Palästina - Krieg mit Syrien? (War Israel/Syria?)
Why do the media, in Israel and throughout the world, report "tension on the Northern border of Israel"? Why is the Israeli army frantically conducting maneuvers on the Golan? Why are there reports about a rapid upgrading of Syrian weaponry and the hectic building of fortifications against Israel? Why is the Turkish government offering urgent mediation between Israel and Syria? All very mysterious. It seems that the key to this mystery is not to be found in Jerusalem or Damascus, but in Washington. When Ehud Olmert refuses to respond to the serenades of Bashar al-Assad, he hints that President Bush is forbidding any contact with the Syrians. Last year, America pushed Israel into the war in Lebanon, obstructed an early cease-fire and, so it seemed, was interested in extending the war into Syria. Syria belongs, of course, to the "Axis of Evil" that exists in Bush's mind. Avnery: Miss C. (Media Monitors Network)
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POPS2 years of struggle in Bil'in (West bank, Palestine) Around 1000 demonstrators attended today's second anniversary protest against the Apartheid Wall in Bil'in. "We have been working for two years but we haven't achieved our goal, which is to destroy the wall and the settlements being built on our land, behind the wall".
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POPSUri Avnery - Frieden in Israel und Palästina -: 14 Jahre nach Oslo I Oslo hätte eine historische Wende sein sollen. Es hätte dem israelisch-palästinensischen Konflikt ein Ende setzen sollen, der ein Zusammenprall einer nicht aufzuhaltenden Kraft (Zionismus) und einer nicht beweglichen Masse (die Palästinenser) darstellt. Diese historische Wende geschah nicht. Der zionistische Angriff geht weiter, und der palästinensische Widerstand wird extremer. Zu Rabins Zeiten wurden die Siedlungen zwar mit hektischer Geschwindigkeit weiter gebaut, und es gab keinen ernsthaften Versuch, mit seriösen Verhandlungen zu beginnen. Aber die Beziehungen zwischen Rabin und Arafat wurden enger, gegenseitiges Vertrauen wuchs, und der Prozess hätte sich beschleunigen können. Deshalb wurde er ermordet und ein Jahrzehnt später auch Arafat. ABER DAS Problem des Oslo-Abkommens geht über das persönliche Schicksal seiner Schöpfer hinaus. Quelle: a.a.O.
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POPSUri Avnery: Vierzig schlimme Jahre "Von Israel erwartet man anderes als vom Kongo und Sudan. Aber seit Jahren sehen Hunderte Millionen Menschen fast täglich mit an, wie Israel in der Gestalt von bis an die Zähne bewaffneten Besatzungssoldaten, eine hilflose Bevölkerung brutal misshandelt. Die aufgestaute Wirkung dieser Bilder wird nun deutlich." U. Avnery, http://tinyurl.com/2mzhz5
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POPSUri Avnery: Ein Staat – Lösung oder Utopie? Uri Avnery spricht sich deutlich gegen das Modell eines binationalen Staates vom Mittelmeer bis zum Jordan aus: Es laufe auf eine Demontage des Staates Israel hinaus, eines Staates, "in dem die Juden Meister ihres Schicksals sind".
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POPSUri Avnery: Frieden in Israel und Palästina - Jüdischer Staat Israel? Die Zusammenfassung des Avnery-Artikels: »Die Beziehung zwischen einem modernen Staat und seinen Bürgern kann nur auf einer Basis beruhen: auf Staatsangehörigkeit. Der Staat gehört all seinen Bürgern, und alle müssen vor dem Gesetz gleich sein. Das ist es, was die Unabhängigkeitserklärung 1948 allen versprochen hat: „Der Staat Israel …wird volle soziale und politische Gleichberechtigung allen Bürgern ohne Unterschied der Religion, der Rasse und des Geschlechtes gewähren.“«
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POPSGenfer Initiative - Hoffnung für Palästina und Israel Die „Genfer Initiative“ präsentiert in 17 Artikeln detaillierte Regelungsvorschläge für die fünf zentralen Probleme: „zwei Staaten entlang der Grenzen von 1967“, „Doppelhauptstadt Jerusalem“, „Abbau der jüdischen Siedlungen“, „Regelung des palästinensischen Flüchtlingsproblems“ und „Sicherheitsbelange“. http://www.genfer-initiative.de/
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POPSUri Avnery: Traum für das Ende der Zeiten? Uri Avnery, a.a.O.: Gestern hätte eine Verordnung des Generals Yair Naveh, Kommandeur des Abschnitts Mitte, rechtsgültig werden sollen. Sie verbietet israelischen Fahrern, in den besetzten Gebieten einen palästinensischen Passagier mitzunehmen. Israelische Friedensaktivisten entschieden sich, gegen diese widerliche Verordnung zu protestieren. Mehrere Organisationen planten für den Tag, an dem die Verordnung gültig werden sollte, eine Protestaktion. Sie organisierten eine „Freiheitsfahrt“ israelischer Autobesitzer, die in die Westbank fahren (auch dies schon ein Delikt) und Palästinenser mitnehmen sollten, die sich freiwillig für diese Aktion gemeldet hatten. Das hätte ein eindruckvolles Ereignis werden können. Die israelischen Fahrer und die palästinensischen Mitfahrer waren im Begriff, offen das Gesetz zu brechen, und nahmen dabei Verhaftung und ein Gerichtsverfahren vor einem militärischen Gericht in Kauf.